Jan. 16, 2012

(Quelle: kristenbobisten)

Nov. 13, 2011

Der Kurzfilm „The Gate“ von Matt Westrup geht gerade durchs Netz. Sehr hochwertig produziert mit schönen Visual Effects entwirft er ein Szenario, in dem verschiedene hochinstabile Medikamente bei bestimmten menschlichen Blutgruppen zu genetischen Mutationen führen, die sich auch stark auf den Phänotyp auswirken. Weiterhin wird Kritik an der Pharmaindustrie geübt sowie der unkontrollierten Verbreitung von Medikamenten über Onlineshops und der Suche nach dem steten günstigsten Preis der Medikamente.

Dazu die Slides

Mai 21, 2011

aus dem Exposé

Moderne Utopien haben sich hingegen zu Körperutopien gewandelt. Nicht nur dass der Darstellung des menschlichen oder auch später partiell menschlichen Körpers großem Raum gegeben und die Beschreibungen auf hohem technischen Niveau geliefert wurden, sondern der Körper „selbst bildet eine mächtige und erstaunlich kohärente Utopie.“ (Gebauer 2001, S. 886*) Bei genauerer Betrachtung wird sogar deutlich, dass oftmals fast jede andere Form von Utopie verdrängt wird oder sich daraus ableitet. Die Utopie der Moderne macht somit nicht nur den Körper sichtbar, sondern vereinnahmt ihn als den wesentlichen Träger der utopischen Vision. Die Utopie findet in der Verbesserung und Veränderung des menschlichen Körpers den Ort und Ausgangspunkt, um Szenarien zwischen „Schlaraffenland“ und dystopischen Alptraum auszubilden. Sie macht die bisher in der Utopie eher selten in Frage gestellte Natur des Menschen, verstanden als seine körperliche Verfasstheit, und die Möglichkeit seiner Veränderung zum wichtigsten Gegenstand des modernen utopischen Programms.

*=Gebauer, Gunther: Körper-Utopien. Neue Mythen des Alltags. In: Merkur 55 (2001), S. 885-896.

Mai 13, 2011

herrlich.

Apr. 15, 2011

Status

Exposé ✔

Hinführung ✔

Fragestellung ✔

Forschungsstand ✔

Eigene Vorarbeiten ✎

Arbeits- und Zeitplan ✔

Literatur ✔

Empfehlungsschreiben ✔

Zeugnisse ✔

Anschreiben ✎

März 23, 2011

eine goethesche notiz

„… ein wenig ins Schreiben gekommen…“

März 22, 2011
März 13, 2011

Seltsam

Ich weiß es nicht. Lag etwa wirklich die Lösung des Strukturproblems des Projektes die ganze Zeit direkt vor meinen Füßen?

März 11, 2011
März 8, 2011

Verzweiflung

Ich habe nun weit mehr als 150 Bücher, Aufsätze und Artikel recherchiert. Ich habe alle wichtigen Zombi-Filme, Dystopien, Utopien, wahre und vermeintliche ScienceFiction-Meisterwerke gesehen. Ich habe quergelesen. Ich bin vom Wege weggegangen, um neue Blickwinkel zu erhalten. Aber reflektiert, mich im Kreise gedreht, Tage vom Thema abgelassen … und doch sitze ich hier vor einem riesigen Haufen an Notizen, Ideen, interessanten Aspekten und kann es doch nicht zusammenfügen. Es ergibt sich kein wirklich kohärentes Bild. Die Dinge liegen schief, fast wild verstreut herum. Kein roter Faden will sich zeigen. Nur Ansätze, immer nur Ansätze. 

Ich blättere mein Notizbuch durch. Sehe Seiten voller schwarzer Tinte, hie und da einen Kringel, ein Ausrufezeichen … meine Intuition sagt mir, dass da etwas ist, etwas sein muss, das so noch nicht beleuchtet wurde, das so noch nicht da gewesen ist … zumindest nicht aus germanistischer Perspektive. Und doch blicke ich wie auf eine von Dreck ermattete Scheibe, die kein klares Bild der Wirklichkeit zulässt. Eine verdreckte Scheibe, die ein Fokussieren unmöglich macht. Das bringt mich zur Verzweiflung.

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